Geld verdienen mit dem Partnerprogramm von Ralf Schmitz – nüchtern betrachtet
Zitat von Gruender am Juli 25, 2026, 9:35 a.m. UhrWer hier im Board schon länger mitliest, kennt das Muster: Alle paar Tage taucht ein neues Partnerprogramm auf, und nach zwei Minuten Recherche bleibt außer vagen Versprechen praktisch nichts übrig. Deshalb einmal in die andere Richtung: ein Programm, bei dem nach der gleichen Prüfung tatsächlich etwas Konkretes stehen bleibt – das Partnerprogramm von Ralf Schmitz. Kein Hype-Text, sondern der Versuch, nüchtern durchzugehen, was daran nachprüfbar ist, was tatsächlich Arbeit bedeutet und wo das Risiko liegt.
Zum Geschäftsmodell zuerst, weil das hier im Gründerforum ohnehin die naheliegendste Frage ist: Wer als Affiliate für Ralf Schmitz wirbt, hat kein eigenes Produkt, muss kein Kapital vorschießen und trägt auch keine Haftung für Lieferung, Support oder Rückabwicklung der beworbenen Kurse. Man verweist lediglich über einen eigenen Link auf ein bestehendes Angebot, alles Weitere – von der Zahlungsabwicklung bis zur Kundenbetreuung – übernimmt der Anbieter. Für alle, die im Forum sonst eher über Gründung mit eigenem Lager, Wareneinkauf oder Dienstleistungshaftung diskutieren, ist das ein spürbarer Unterschied: Es gibt keinen Wareneinkauf, keine Lagerhaltung und keine Gewährleistungspflicht gegenüber dem Endkunden, weil man selbst nie Vertragspartner des Käufers wird. Ralf Schmitz selbst ist in der Szene kein Unbekannter: Er hat seine eigene Karriere im Affiliate Marketing begonnen und dabei über die Jahre mehrere Millionen Euro verdient, seine Firma besteht seit 2006/2007, sein VIP Affiliateclub seit 2011, und er wird dort unter dem Namen „Der Affiliate König“ geführt. Zur Klarstellung, weil der Name gern verwechselt wird: Gemeint ist nicht der Kölner Comedian gleichen Namens, sondern ein Internetmarketer.
Wie das Partnerprogramm konkret aufgebaut ist
Die Anmeldung ist kostenlos, es gibt weder eine Bewerbung noch eine manuelle Prüfung im Vorfeld – nach dem Ausfüllen ist der Zugang sofort freigeschaltet. Mit dieser einen Anmeldung bekommt man Zugriff auf rund 200 Produkte aus dem gesamten Portfolio, eine separate Freischaltung pro Produkt entfällt also. Darunter unter anderem der VIP Affiliateclub 4.0, der Affilipage Builder, Monster-Affiliate, Das ultimative Home Office Business (auch als KI Edition), der KI-Affiliate-Meisterkurs, Traffic Tsunami, die Affiliate Webinar-Blackbox 3.0, Das perfekte Laptop Business, das Durchstarter Mentoring, die 10 Tage Challenge, das Affiliate Buch Bundle, Die Lead Hero Strategie, Video Empire und die 6 Schritte Sieger Strategie. An Werbematerial fehlt es nicht: Banner, Grafiken und E-Mail-Vorlagen liegen fertig bereit, bei größeren Launches kommen zusätzliche Materialien dazu. Wer sich das im Detail ansehen will, findet die komplette Übersicht über die Produktliste bei der Anmeldung.
Dazu kommen regelmäßige Affiliate-Wettbewerbe mit Sachpreisen, an denen jeder angemeldete Partner automatisch und ohne separate Anmeldung teilnimmt. Die beworbenen Funnels werden laut Anbieter fortlaufend optimiert, es gibt sogar eigene Offline-Buch-Funnels, bei denen ein gedrucktes Buch als Einstieg in die Kurswelt dient. Für die eigene Bewerbung heißt das: Man verlinkt nicht auf eine einzelne, statische Seite, sondern auf eine Verkaufsstrecke, die sich laufend weiterentwickelt, ohne dass man selbst etwas daran bauen oder pflegen müsste.
Die Provisionslogik, ohne Marketing-Sprache
Über das Programm sind laut Anbieter inzwischen mehr als 85 Millionen Euro Umsatz gelaufen, mit über 16.000 angemeldeten Partnern. Das sind Zahlen des Anbieters selbst und keine unabhängig geprüften Angaben, aber die Provisionslogik dahinter lässt sich wenigstens nachrechnen: In den meisten Fällen liegen 50 % vom Verkaufspreis als Provision drin. Bei einem 97-Euro-Produkt sind das 48,50 Euro, bei einem 297-Euro-Kurs 148,50 Euro, bei einem 599-Euro-Paket 299,50 Euro. Bei Gratisangeboten und Aktionen weichen die Sätze davon ab, das sollte man vor dem Bewerben eines konkreten Produkts also lieber einmal selbst nachsehen statt zu raten. Abrechnung, Rechnungsstellung und Auszahlung laufen komplett über Digistore24, das dürfte hier im Forum ohnehin den meisten ein Begriff sein. Rücktritte und Rückbuchungen von Käufern werden dabei automatisch mit künftigen Provisionen verrechnet, was ich fair finde, weil so keine Provision auf Umsätze ausgezahlt wird, die am Ende gar nicht zustande kommen.
Die Regeln, an die man sich halten muss
Wie bei jedem Partnerprogramm gibt es ein Regelwerk, und das gehört in so einem Board meiner Meinung nach genauso dazu wie die Verdienstmöglichkeiten. Ausdrücklich untersagt sind:
- unaufgeforderte Werbe-Mails und Spam
- Massenposts in Gruppen
- Paidmailer, Viralmailer und Klicksysteme
- Käufe über den eigenen Affiliatelink
- Werbung auf XING
Außerdem gilt pro Plattform maximal ein Beitrag am Tag, was Spam-Posts in Foren wie diesem hier von vornherein ausbremsen soll. Auf der anderen Seite sind Facebook Ads und Google Ads ausdrücklich erlaubt, bezahlte Reichweite ist also kein Tabu. Wer sich nicht an die Regeln hält, fliegt dauerhaft raus – inklusive bereits erarbeiteter, aber noch nicht ausgezahlter Provisionen. Eine ziemlich harte Konsequenz, aber immerhin ist sie transparent kommuniziert und nicht irgendwo im Kleingedruckten versteckt.
Warum ohne Reichweite trotzdem nichts passiert
Und jetzt zu dem Teil, den solche Threads gern unterschlagen: Ohne eigene Reichweite oder wenigstens einen realistischen Plan, wie Traffic entstehen soll, bringt die schönste Provisionsstruktur gar nichts. Ein finanzielles Risiko im klassischen Sinn geht man dabei kaum ein, weil man selbst nichts einkauft und nichts vorfinanziert – das eigentliche Risiko ist investierte Zeit, die am Ende nicht in Klicks und Käufe umschlägt. Das Partnerprogramm liefert Produkte, Werbematerial und eine funktionierende Abrechnung, aber niemanden, der die Links tatsächlich klickt und kauft. Die eigentliche Arbeit steckt dabei nicht in der Anmeldung, sondern davor: im Aufbau von Vertrauen bei einem Publikum, das einem einen Kauf über den eigenen Link überhaupt abnimmt. Wer schon einen Kanal hat – einen Blog mit Bestandslesern, eine Newsletter-Liste, eine aktive Community, einen YouTube-Kanal mit ein paar tausend Abonnenten – kann das Programm sinnvoll als zusätzliche Einnahmequelle neben diesem Kanal einbauen. Wer dagegen komplett bei null anfängt und sich zuerst noch eine Zielgruppe aufbauen muss, sollte diesen Aufbau realistisch einplanen, bevor er sich großen Umsatz von der Provisionsstruktur verspricht. Als Ergänzung zu etwas Bestehendem ergibt das Programm damit deutlich mehr Sinn als ein eigenständiges Geschäftsmodell aus dem Nichts, bei dem man sich Publikum und Vertrauen erst noch komplett neu erarbeiten müsste.
Für alle, die sich die genauen Konditionen und die vollständige Produktliste lieber selbst ansehen, bevor sie sich eine eigene Meinung bilden: Die Anmeldung zum Partnerprogramm ist offen einsehbar, ganz ohne Bewerbung oder Wartezeit. Mich würde trotzdem interessieren, wie andere hier im Board das einordnen: Setzt ihr eher auf ein einzelnes großes Partnerprogramm mit breitem Produktangebot, oder fahrt ihr lieber mehrere kleinere Programme parallel, um nicht von einem einzigen Anbieter abhängig zu sein?
Wer hier im Board schon länger mitliest, kennt das Muster: Alle paar Tage taucht ein neues Partnerprogramm auf, und nach zwei Minuten Recherche bleibt außer vagen Versprechen praktisch nichts übrig. Deshalb einmal in die andere Richtung: ein Programm, bei dem nach der gleichen Prüfung tatsächlich etwas Konkretes stehen bleibt – das Partnerprogramm von Ralf Schmitz. Kein Hype-Text, sondern der Versuch, nüchtern durchzugehen, was daran nachprüfbar ist, was tatsächlich Arbeit bedeutet und wo das Risiko liegt.
Zum Geschäftsmodell zuerst, weil das hier im Gründerforum ohnehin die naheliegendste Frage ist: Wer als Affiliate für Ralf Schmitz wirbt, hat kein eigenes Produkt, muss kein Kapital vorschießen und trägt auch keine Haftung für Lieferung, Support oder Rückabwicklung der beworbenen Kurse. Man verweist lediglich über einen eigenen Link auf ein bestehendes Angebot, alles Weitere – von der Zahlungsabwicklung bis zur Kundenbetreuung – übernimmt der Anbieter. Für alle, die im Forum sonst eher über Gründung mit eigenem Lager, Wareneinkauf oder Dienstleistungshaftung diskutieren, ist das ein spürbarer Unterschied: Es gibt keinen Wareneinkauf, keine Lagerhaltung und keine Gewährleistungspflicht gegenüber dem Endkunden, weil man selbst nie Vertragspartner des Käufers wird. Ralf Schmitz selbst ist in der Szene kein Unbekannter: Er hat seine eigene Karriere im Affiliate Marketing begonnen und dabei über die Jahre mehrere Millionen Euro verdient, seine Firma besteht seit 2006/2007, sein VIP Affiliateclub seit 2011, und er wird dort unter dem Namen „Der Affiliate König“ geführt. Zur Klarstellung, weil der Name gern verwechselt wird: Gemeint ist nicht der Kölner Comedian gleichen Namens, sondern ein Internetmarketer.
Wie das Partnerprogramm konkret aufgebaut ist
Die Anmeldung ist kostenlos, es gibt weder eine Bewerbung noch eine manuelle Prüfung im Vorfeld – nach dem Ausfüllen ist der Zugang sofort freigeschaltet. Mit dieser einen Anmeldung bekommt man Zugriff auf rund 200 Produkte aus dem gesamten Portfolio, eine separate Freischaltung pro Produkt entfällt also. Darunter unter anderem der VIP Affiliateclub 4.0, der Affilipage Builder, Monster-Affiliate, Das ultimative Home Office Business (auch als KI Edition), der KI-Affiliate-Meisterkurs, Traffic Tsunami, die Affiliate Webinar-Blackbox 3.0, Das perfekte Laptop Business, das Durchstarter Mentoring, die 10 Tage Challenge, das Affiliate Buch Bundle, Die Lead Hero Strategie, Video Empire und die 6 Schritte Sieger Strategie. An Werbematerial fehlt es nicht: Banner, Grafiken und E-Mail-Vorlagen liegen fertig bereit, bei größeren Launches kommen zusätzliche Materialien dazu. Wer sich das im Detail ansehen will, findet die komplette Übersicht über die Produktliste bei der Anmeldung.
Dazu kommen regelmäßige Affiliate-Wettbewerbe mit Sachpreisen, an denen jeder angemeldete Partner automatisch und ohne separate Anmeldung teilnimmt. Die beworbenen Funnels werden laut Anbieter fortlaufend optimiert, es gibt sogar eigene Offline-Buch-Funnels, bei denen ein gedrucktes Buch als Einstieg in die Kurswelt dient. Für die eigene Bewerbung heißt das: Man verlinkt nicht auf eine einzelne, statische Seite, sondern auf eine Verkaufsstrecke, die sich laufend weiterentwickelt, ohne dass man selbst etwas daran bauen oder pflegen müsste.
Die Provisionslogik, ohne Marketing-Sprache
Über das Programm sind laut Anbieter inzwischen mehr als 85 Millionen Euro Umsatz gelaufen, mit über 16.000 angemeldeten Partnern. Das sind Zahlen des Anbieters selbst und keine unabhängig geprüften Angaben, aber die Provisionslogik dahinter lässt sich wenigstens nachrechnen: In den meisten Fällen liegen 50 % vom Verkaufspreis als Provision drin. Bei einem 97-Euro-Produkt sind das 48,50 Euro, bei einem 297-Euro-Kurs 148,50 Euro, bei einem 599-Euro-Paket 299,50 Euro. Bei Gratisangeboten und Aktionen weichen die Sätze davon ab, das sollte man vor dem Bewerben eines konkreten Produkts also lieber einmal selbst nachsehen statt zu raten. Abrechnung, Rechnungsstellung und Auszahlung laufen komplett über Digistore24, das dürfte hier im Forum ohnehin den meisten ein Begriff sein. Rücktritte und Rückbuchungen von Käufern werden dabei automatisch mit künftigen Provisionen verrechnet, was ich fair finde, weil so keine Provision auf Umsätze ausgezahlt wird, die am Ende gar nicht zustande kommen.
Die Regeln, an die man sich halten muss
Wie bei jedem Partnerprogramm gibt es ein Regelwerk, und das gehört in so einem Board meiner Meinung nach genauso dazu wie die Verdienstmöglichkeiten. Ausdrücklich untersagt sind:
- unaufgeforderte Werbe-Mails und Spam
- Massenposts in Gruppen
- Paidmailer, Viralmailer und Klicksysteme
- Käufe über den eigenen Affiliatelink
- Werbung auf XING
Außerdem gilt pro Plattform maximal ein Beitrag am Tag, was Spam-Posts in Foren wie diesem hier von vornherein ausbremsen soll. Auf der anderen Seite sind Facebook Ads und Google Ads ausdrücklich erlaubt, bezahlte Reichweite ist also kein Tabu. Wer sich nicht an die Regeln hält, fliegt dauerhaft raus – inklusive bereits erarbeiteter, aber noch nicht ausgezahlter Provisionen. Eine ziemlich harte Konsequenz, aber immerhin ist sie transparent kommuniziert und nicht irgendwo im Kleingedruckten versteckt.
Warum ohne Reichweite trotzdem nichts passiert
Und jetzt zu dem Teil, den solche Threads gern unterschlagen: Ohne eigene Reichweite oder wenigstens einen realistischen Plan, wie Traffic entstehen soll, bringt die schönste Provisionsstruktur gar nichts. Ein finanzielles Risiko im klassischen Sinn geht man dabei kaum ein, weil man selbst nichts einkauft und nichts vorfinanziert – das eigentliche Risiko ist investierte Zeit, die am Ende nicht in Klicks und Käufe umschlägt. Das Partnerprogramm liefert Produkte, Werbematerial und eine funktionierende Abrechnung, aber niemanden, der die Links tatsächlich klickt und kauft. Die eigentliche Arbeit steckt dabei nicht in der Anmeldung, sondern davor: im Aufbau von Vertrauen bei einem Publikum, das einem einen Kauf über den eigenen Link überhaupt abnimmt. Wer schon einen Kanal hat – einen Blog mit Bestandslesern, eine Newsletter-Liste, eine aktive Community, einen YouTube-Kanal mit ein paar tausend Abonnenten – kann das Programm sinnvoll als zusätzliche Einnahmequelle neben diesem Kanal einbauen. Wer dagegen komplett bei null anfängt und sich zuerst noch eine Zielgruppe aufbauen muss, sollte diesen Aufbau realistisch einplanen, bevor er sich großen Umsatz von der Provisionsstruktur verspricht. Als Ergänzung zu etwas Bestehendem ergibt das Programm damit deutlich mehr Sinn als ein eigenständiges Geschäftsmodell aus dem Nichts, bei dem man sich Publikum und Vertrauen erst noch komplett neu erarbeiten müsste.
Für alle, die sich die genauen Konditionen und die vollständige Produktliste lieber selbst ansehen, bevor sie sich eine eigene Meinung bilden: Die Anmeldung zum Partnerprogramm ist offen einsehbar, ganz ohne Bewerbung oder Wartezeit. Mich würde trotzdem interessieren, wie andere hier im Board das einordnen: Setzt ihr eher auf ein einzelnes großes Partnerprogramm mit breitem Produktangebot, oder fahrt ihr lieber mehrere kleinere Programme parallel, um nicht von einem einzigen Anbieter abhängig zu sein?
