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Was kostet mich eine gesparte Stunde? Gedanken zum SEO Bot

Als Gründer rechne ich inzwischen bei jedem Werkzeug in derselben Einheit: was kostet mich eine gesparte Stunde? Bei Software, die Umsatz verspricht, ist das schwer zu beantworten. Bei Software, die stumpfe Arbeit übernimmt, ist es einfach — und deshalb schreibe ich das hier hin.

Der Fall: ich blogge, um gefunden zu werden, nicht aus Freude am Bloggen. Der Text ist dabei der angenehme Teil. Der unangenehme kommt danach — Titel für die Suche, Meta-Beschreibung, Adresse kürzen, intern verlinken, Bild suchen, Alttext setzen, Überschriften glattziehen. Immer dieselben Handgriffe, immer am Abend, immer ohne Begeisterung.

Der SEO Bot von Wolfgang Mayr macht diese Handgriffe automatisch an WordPress-Entwürfen und veröffentlicht sie danach. Dazu kommen Dinge, die ich von Hand ohnehin nie sauber gemacht habe: kategoriebezogene interne Verlinkung, weiterführende Artikel als Fallback, Bildauswahl nach Themenrelevanz, Bereinigung von kaputten Builder-Formatierungen zu Gutenberg-Blöcken, RankMath-Felder beim Veröffentlichen.

Auf der Kostenseite: ein Launchpreis, kein Einrichtungsaufwand, keine Installation und kein Plugin im eigenen Backend — bedient wird über eine Webseite. Drei Domains lassen sich ab dem Kauf anschliessen, was für Gründer mit Hauptseite plus Nebenprojekt praktisch ist. Dass mehrere Websites nacheinander abgearbeitet werden, war für mich der Punkt, der die Rechnung endgültig gedreht hat. Was enthalten ist, steht hier.

Nüchtern: gesparte Zeit rechtfertigt sich nur, wenn man sie anders einsetzt, und Grundoptimierung ist kein Umsatztreiber. Sie hebt kein schlechtes Thema und ersetzt keine Recherche. Wolfgang Mayr sagt über sich, dass 5 bis 6 Stunden pro Woche wegfallen — bei ihm, mit seinem Veröffentlichungstempo, nicht als Zusage für jeden.

Wie rechnet ihr bei Werkzeugen — nach gesparter Zeit oder nach zusätzlichem Umsatz?