Partnerprogramm von Bodo Schäfer: Warum die Gratis-Bücher der beste Einstieg sind
Zitat von Gruender am Juli 23, 2026, 9:20 a.m. UhrStell zwei Zahlen nebeneinander: 5 € für eine Buchbestellung, bis zu 108,74 € für den Verkauf eines Video-Coachings. Wer nur diese beiden Zahlen sieht, kommt zwangsläufig zu dem Schluss, dass man Bücher gar nicht erst anfassen sollte. Ich halte das für den häufigsten Denkfehler bei diesem Programm – und zwar aus einem strukturellen Grund, nicht aus Bescheidenheit.
Der Grund heißt Türöffner-Prinzip, und er ist im Aufbau des Programms angelegt.
Die Bücher sind kostenfrei zu bekommen. Das ist die niedrigste Hürde, die es überhaupt gibt: Du bittest niemanden um Geld, sondern um Interesse. Wer über eine Empfehlung stolpert, muss keine Kaufentscheidung treffen, sondern nur entscheiden, ob ihn das Thema interessiert. Diese Entscheidung fällt Menschen ungleich leichter, und deshalb passiert sie viel häufiger.
Der zweite Teil ist der entscheidende: Getrackt wird über die Sitzung. Es zählt, was im selben Bestellprozess mitgeht. Wer also den Weg über ein kostenfreies Buch startet, bekommt in genau diesem Durchgang die höherpreisigen Angebote zu sehen. Der Buchlink ist damit nicht nur ein 5-€-Link, sondern der Eingang in einen Bestellprozess, in dem auch die dreistelligen Provisionen liegen.
Anders formuliert: Du bewirbst die niedrige Hürde und bist bei der hohen trotzdem dabei. Der umgekehrte Weg – direkt auf ein teures Coaching zu verlinken – setzt voraus, dass jemand allein aufgrund deiner Empfehlung eine Kaufentscheidung im dreistelligen Bereich trifft. Das kommt vor, aber es ist die Ausnahme, und es setzt sehr viel Vertrauen voraus.
Zur Einordnung hier alle Produkte, geordnet nach Provisionsstufe – bewusst von oben nach unten, damit die Logik sichtbar wird:
Video-Coachings (bis zu 108,74 € pro Verkauf)
Live-Seminar (rund 19 € pro Anmeldung)
Bücher (5 € pro Bestellung, kostenfrei für den Leser)
- Die Gesetze der Gewinner
- Der Weg zur finanziellen Freiheit
- Ein Hund namens Money
- ICH KANN DAS
- Karriere mit System
Praktisch heißt das für den Aufbau eines Beitrags: Der Text trägt das Thema, das Buch ist der nächste kleine Schritt, und du erwähnst die weiterführenden Angebote höchstens am Rande. Du musst den Bestellprozess nicht nachbauen und du sollst ihn auch nicht anpreisen. Es reicht, den Einstieg sauber zu setzen.
Drei Bücher tragen dabei besonders wenig Erklärungslast, weil sie millionenfach verkauft wurden: „Ein Hund namens Money", „Die Gesetze der Gewinner" und „Der Weg zur finanziellen Freiheit". Bei diesen Titeln reicht oft ein Satz Kontext, weil viele Leser sie dem Namen nach kennen. Bei „ICH KANN DAS" und „Karriere mit System" musst du etwas mehr einordnen – dafür treffen sie Zielgruppen, die mit dem klassischen Geldthema nicht viel anfangen können.
Wo die Grenze dieses Ansatzes liegt, gehört dazu: Die Sitzung ist endlich. Wer heute klickt, sich das Buch bestellt und in vier Wochen aus eigenem Antrieb ein Coaching kauft, taucht bei dir nicht auf. Der Türöffner funktioniert im Moment des Klicks, nicht als langfristige Kundenbindung für dich. Und selbstverständlich bestellt nicht jeder, der klickt, und nicht jeder, der bestellt, geht weiter. Es gibt hier keine Automatik, sondern nur eine deutlich niedrigere Einstiegsschwelle als bei fast allem anderen.
Wenn du das ausprobieren willst: Die Anmeldung zum Partnerprogramm ist kostenlos, ohne Bewerbung und sofort freigeschaltet, Auszahlung in der Regel monatlich.
Wie geht ihr mit dem Sprung vom kostenfreien Buch zum teuren Coaching um – sprecht ihr den offen an oder lasst ihr ihn im Text komplett weg?
Stell zwei Zahlen nebeneinander: 5 € für eine Buchbestellung, bis zu 108,74 € für den Verkauf eines Video-Coachings. Wer nur diese beiden Zahlen sieht, kommt zwangsläufig zu dem Schluss, dass man Bücher gar nicht erst anfassen sollte. Ich halte das für den häufigsten Denkfehler bei diesem Programm – und zwar aus einem strukturellen Grund, nicht aus Bescheidenheit.
Der Grund heißt Türöffner-Prinzip, und er ist im Aufbau des Programms angelegt.
Die Bücher sind kostenfrei zu bekommen. Das ist die niedrigste Hürde, die es überhaupt gibt: Du bittest niemanden um Geld, sondern um Interesse. Wer über eine Empfehlung stolpert, muss keine Kaufentscheidung treffen, sondern nur entscheiden, ob ihn das Thema interessiert. Diese Entscheidung fällt Menschen ungleich leichter, und deshalb passiert sie viel häufiger.
Der zweite Teil ist der entscheidende: Getrackt wird über die Sitzung. Es zählt, was im selben Bestellprozess mitgeht. Wer also den Weg über ein kostenfreies Buch startet, bekommt in genau diesem Durchgang die höherpreisigen Angebote zu sehen. Der Buchlink ist damit nicht nur ein 5-€-Link, sondern der Eingang in einen Bestellprozess, in dem auch die dreistelligen Provisionen liegen.
Anders formuliert: Du bewirbst die niedrige Hürde und bist bei der hohen trotzdem dabei. Der umgekehrte Weg – direkt auf ein teures Coaching zu verlinken – setzt voraus, dass jemand allein aufgrund deiner Empfehlung eine Kaufentscheidung im dreistelligen Bereich trifft. Das kommt vor, aber es ist die Ausnahme, und es setzt sehr viel Vertrauen voraus.
Zur Einordnung hier alle Produkte, geordnet nach Provisionsstufe – bewusst von oben nach unten, damit die Logik sichtbar wird:
Video-Coachings (bis zu 108,74 € pro Verkauf)
Live-Seminar (rund 19 € pro Anmeldung)
Bücher (5 € pro Bestellung, kostenfrei für den Leser)
- Die Gesetze der Gewinner
- Der Weg zur finanziellen Freiheit
- Ein Hund namens Money
- ICH KANN DAS
- Karriere mit System
Praktisch heißt das für den Aufbau eines Beitrags: Der Text trägt das Thema, das Buch ist der nächste kleine Schritt, und du erwähnst die weiterführenden Angebote höchstens am Rande. Du musst den Bestellprozess nicht nachbauen und du sollst ihn auch nicht anpreisen. Es reicht, den Einstieg sauber zu setzen.
Drei Bücher tragen dabei besonders wenig Erklärungslast, weil sie millionenfach verkauft wurden: „Ein Hund namens Money", „Die Gesetze der Gewinner" und „Der Weg zur finanziellen Freiheit". Bei diesen Titeln reicht oft ein Satz Kontext, weil viele Leser sie dem Namen nach kennen. Bei „ICH KANN DAS" und „Karriere mit System" musst du etwas mehr einordnen – dafür treffen sie Zielgruppen, die mit dem klassischen Geldthema nicht viel anfangen können.
Wo die Grenze dieses Ansatzes liegt, gehört dazu: Die Sitzung ist endlich. Wer heute klickt, sich das Buch bestellt und in vier Wochen aus eigenem Antrieb ein Coaching kauft, taucht bei dir nicht auf. Der Türöffner funktioniert im Moment des Klicks, nicht als langfristige Kundenbindung für dich. Und selbstverständlich bestellt nicht jeder, der klickt, und nicht jeder, der bestellt, geht weiter. Es gibt hier keine Automatik, sondern nur eine deutlich niedrigere Einstiegsschwelle als bei fast allem anderen.
Wenn du das ausprobieren willst: Die Anmeldung zum Partnerprogramm ist kostenlos, ohne Bewerbung und sofort freigeschaltet, Auszahlung in der Regel monatlich.
Wie geht ihr mit dem Sprung vom kostenfreien Buch zum teuren Coaching um – sprecht ihr den offen an oder lasst ihr ihn im Text komplett weg?
