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Peter Spiegel Aktienindex Daytrading Signale — was sie an Aufmerksamkeit kosten, nicht an Geld

In der Gründerphase ist meistens nicht das Geld das Knappste, sondern die Aufmerksamkeit, die sich auf zu viele Baustellen gleichzeitig verteilen muss. Unter genau diesem Blickwinkel habe ich mir einen Signaldienst für den Indexhandel angesehen — die Frage war für mich nicht „lohnt sich das“, sondern was es an Kopf kostet.

Dahinter steht Peter Spiegel, der sich nach eigenen Angaben als Profi-Trader und leitender Analyst bezeichnet. Er verschickt feste Handelsanweisungen für einige der bekanntesten Indizes weltweit, etwa den DAX-Future und den Nasdaq 100, jeweils als CFD gehandelt. Statt eines vagen Tipps kommt eine feste Order mit Marke und Richtung, zum Beispiel als Stop Buy hinterlegt, die im Broker automatisch auslöst, sobald der Kurs die Marke erreicht.

Zwei Telegram-Kanäle bringen das ins Haus: einer nur mit der nackten Anweisung, ein zweiter mit der Begründung dahinter, für wen Zeit dafür übrig ist. Für mich zwischen zwei Terminen ist genau diese Trennung der Punkt — die Order lässt sich in einer halben Minute setzen, der Rest kann warten.

Ganz nebenbei läuft es trotzdem nicht: Wer eine Nachricht drei Stunden liegen lässt, hat den Einstieg oft verpasst, und laut Anbieter kommen die Signale vom Vormittag bis weit in den US-Handel am Abend hinein — also genau in die Stunden, in denen bei mir für gewöhnlich Kundentermine liegen.

Der erste Zugriff ist auf 14 Tage begrenzt und kostet 49,90 Euro; wer danach nicht weitermachen will, schreibt in dieser Frist eine formlose Mail und ist raus.

Was an Kosten danach ansteht und welche Risiken dazugehören, steht ausführlich auf der Anbieterseite.

Nur damit das nicht untergeht: Der Link oben ist ein Affiliate-Link, ich verdiene mit, wenn daraus ein Abschluss wird.

Deshalb meine Frage an andere Gründer hier: Erlaubt ihr euch neben dem eigentlichen Geschäft solche Nebenschauplätze, oder gilt bei euch nur ein Fokus, sonst nichts? Und falls ja — wie groß darf das Zeitbudget dafür sein, bevor es dem Kerngeschäft schadet?